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1912-1918: Vor- und Kriegszeit

Die SPD Ober-Roden und der Erste Weltkrieg von 1914/18

Zwischen dem 16.5.1914 und dem 11.7.1920 klafft in den Aufzeichnungen der SPD Ober-Roden eine Lücke. Am 16.5.1914 sprach im Mainzer Hof nochmals Ludwig Rink aus Urberach über die „Notwendigkeit der politischen Organisation". Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, mit Philipp Mieth I. an der Spitze, Adam Schrod XIII. als Stellvertreter, Johann Hörner als Kassierer, dem Schriftführer Adam Euler sowie als Beisitzer Philipp Schrod und Philipp Marder. Aber eine Versammlung oder Sitzung ist danach nicht mehr verzeichnet. Sechs Wochen danach ist in Europa Krieg. Hornung schreibt in seiner „Geschichte der Arbeiterbewegung von Ober-Roden": „Es kam der Weltkrieg 1914/18. Bis zu dieser Zeit war der Arbeitergesangverein das hauptsächlichste Bindeglied der Arbeiterbewegung am Orte, wurde am meisten bekämpft und hatte dementsprechend die meisten Opfer zu bringen. Die Tätigkeit des Vereins wurde brachgelegt, indem fast alle Soldaten wurden. Folgende Sangesgenossen starben im Felde: Adam Euler, Johann Kummerant, Heinrich Gotta, Franz Beck und Christian Schleinkofer. Beck, Franz wurde von Pfarrer Gallei sogar das Sterbegeläute versagt. Ehre ihrem Andenken!"