
„Bei Bildung und Betreuung darf trotz knapper Kassen nicht gespart werden. Nur gute Bildung garantiert unseren Kindern eine gute Zukunft“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Armin Lauer die spontane Aktion. Alle Kinder sollten daher die gleichen Chancen auf eine bestmögliche Bildung haben. Deshalb wolle man mit dieser Aktion auch ein Zeichen zum neuen Schuljahr 2010/2011 in Rödermark setzen. Ein Zeichen gegen die in Hessen geplante Kürzung in der Bildung. Lauer betonte, dass diese Kürzung alleine schon durch die Rücknahme der unsinnigen Umsatzsteuerreduzierung für Hoteliers und dem damit verbundenen Steuerausfall von 60 Mio. € in Hessen verhindert werden könnte.
Wir wollen auch in Rödermark ein flächendeckendes Angebot an echten Ganztagsschulen mit pädagogischer Nachmittagsbetreuung, Hausaufgaben-hilfe, integrierter Schulzsozialarbeit, eine kostenlose Schülerbeförderung und kostenlosen Mittagstisch in den Schulen.
Darüber hinaus stehe die SPD weiterhin für wohnortnahe Kindergärten und Horte, die eine absolute Verlässlichkeit in der Frage Vereinbarkeit von Familie und Beruf zulasse. Dazu gehöre dann auch eine Kita-Platz-Garantie. Für die SPD sei klar, dass eine qualitativ hochwertige Betreuung den Kindern von Anfang an helfe, ihre Lernfähigkeit und Kreativität zu entwickeln. „Hier werden die Grundlagen für den Bildungserfolg gelegt und gleichzeitig durch eine gute Betreuung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich und nachhaltig verbessert“, so Lauer.
Der SPD-Fraktionschef verwies darauf, dass es nicht sein könne, dass die Erfolge der großen Koalition auf Bundesebene wie das Elterngeld, die Kita-Platz-Garantie oder der Ausbau von Bildung und Forschung nun von der Hessischen Landesregierung ad absurdum geführt und der Rotstift rücksichtslos missbraucht werde.
Schon gar nicht könne es sein, dass die Bildungschancen junger Menschen vom Geldbeutel der Eltern abhängig seien. Daher fordere die Rödermarker SPD-Fraktion die Hessische Landesregierung auf, die Kommunen ausreichend finanziell auszustatten, statt ein unsinniges und unsoziales Streichkonzert im Bildungssektor zu veranstalten. Das sei ungerecht und schlichtweg an der falschen Stelle gespart.
Das Motto der Zukunft, so Lauer abschließend, könne daher nur lauten „Kein Rotstift bei Bildung und Familie“. Die SPD könne eine echte Alternative anbieten. Das von ihr konzipierte „Haus der Bildung“, welches in Kürze in Hessen parlamentarisch auf den Weg gebracht werde, sei ein besseres, modernes, zeitgerechtes und zukunftsweisendes Modell.

Die Initiative "Kunst in Rödermark", kurz KiR, und das AZ hatten ins frisch eröffnete Ambiente des Dinjer-Hofs geladen zu Hessen-Blues und Kunst bei Kaffee und Kuchen geladen. Am Sonntag gingen dann Interviews auf dem "Heißen Stuhl" über die mobile Bühne: KiR fühlte den BM-Kandidaten kulturpolitisch auf den Zahn. Auch Stefan Junge stand Rede und Antwort - und schlug sich wacker. Sein Credo: Angebote wie von AZ und KiR gehören unbedingt erhalten und ausgebaut.

Ende letzten Jahres machten die Gegner des Projekts einiges Getöse. Dennoch beschloss die Mehrheit der Stadtverordneten, das Bahnhofsanwesen hiesigen Steuerberatern zu veräußern. Deren Pläne inklusive Gestaltung des Vorplatzes und Einrichten eines Restaurants mit Biergarten liegen vor. Was nicht vorliegt, sind alte Baupläne, Vermessungsdaten und Unterlagen über ein Gewürm undeklarierter Kabel, Schläuche und Leitungen im Gebäude.

Die SPD ist ist besorgt über die Verunsicherung in der Bevölkerung, Fluglärm und Flugrouten betreffend. Die Fraktion beantragte deshalb, in einer öffentlichen Sondersitzung des zuständigen Fachausschusses über die derzeit aktuelle Situation zu informieren und dazu sach- und fachkundige Referenten zu hören. Zuvor soll in diesem Ausschuss vereinbart werden, wie die Debatte versachlicht und auf die realen Einflussmöglichkeiten der Stadt ausgerichtet werden kann.

Wenig überrascht vom derzeitigen Zustand des neu gestalteten Marktplatzes war die SPD-Fraktion bei einem Ortstermin. Vielmehr sehe sie sich bestätigt, dass der weitere Entwicklungsprozess eine langwierige Sache und intensive Daueraufgabe darstelle. Für die SPD hat die Lösung der Verkehrsprobleme dabei Vorrang.

Die Stadtverordneten Rödermarks hatten auf Initiative der SPD einstimmig beschlossen, den ehemaligen EDEKA-Markt (Schillerstraße 17) durch den jetzigen Vermieter zu einem Stadtteilzentrum umbauen zu lassen und danach anzumieten. Die SPD-Fraktion konnte sich jetzt davon überzeugen, dass das Gebäude nach der Umbauphase eine deutliche Aufwertung erhält.

Direkt neben ihrer Kirche St. Gallus soll das neue Gemeindezentrum der Katholiken Urberachs neu errichtet werden. Über die Planungen in der Folge eines Architektenwettbewerbs und derzeit laufender Kalkulationen dieser Baumaßnahme, über die Finanzierung und über die „Aktien“, die die Stadt eventuell in dieser Baulichkeit haben wird, informierten sich Vertreter der Rödermark-SPD aus erster Hand.

Kurzfristig würde nur die KL-Trasse helfen, Urberach von Teilen des Durchgangsverkehrs, immerhin 56 %, und der Mehrbelastung nach Öffnung der Offenthal-Umfahrung zu entlasten. Die KL-Trasse sei geeignet, so Hessens Verkehrsminister Dieter Posch, aber politisch nicht durchsetzbar.

Saniert wurde hier schon, wegen baulicher Mängel bei der Umgestaltung vom Hallenbad zum Badehaus. Saniert werden muss wieder: wegen Mängel bei der Sanierung zuvor. Wenig überraschend: Wasser ist das Problem, und zwar solches, dass aus undichten Becken durch Wände dringt und die Maschinenräume im Keller in "Tropfsteinhöhlen" verwandelt.

Der Besuch der SPD-Delegation auf der Kinder- und Jugendfarm blieb nicht ohne Folgen für den Verein. Begeistert von der dort geleisteten Arbeit und um die dünne Finanzdecke wissend ließen Stefan Junge und Armin Lauer auf einer Veranstaltung von Fraktion und Vorstand "den Hut 'rumgehen". Am Ende waren 500 Euro drin, die am Montagabend dem Vereinsvorsitzenden Thilo Macharowsky übergeben wurden.

Zu einem Gedankenaustausch haben sich die Spitzen der SPD und des Vereins Kinder- und Jugendfarm getroffen. Hoch erfreut zeigte sich die SPD-Delegation darüber, dass die Farm allen Kindern offen steht und einen hochwertigen pädagogischen Ansatz pflegt. Dennoch, so Thilo Macharowsky, Vorsitzender des Vereins Kinder- und Jugendfarm, gebe es noch eine Reihe ungelöster Aufgaben und Probleme.