Wieder ein Defizit-Haushalt der Stadt Rödermark eingebracht

[vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_column_text][featured-img][/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Wieder ein Defizit-Haushalt der Stadt Rödermark eingebracht

Der Haushalt der Stadt Rödermark für 2013 wurde im Oktober eingebracht. Überraschungen gab es leider keine: Ein Defizit von 9,5 Millionen Euro ist ausgewiesen. Einnahmen von 40,4 Millionen Euro stehen Ausgaben von 49,9 Millionen Euro entgegen. Die Finanzlage bleibt also auch weiterhin prekär. Das belebt die Debatte um einen Platz unter dem Rettungsschirm.

Die größten Erträge stammen aus dem Einkommensteuer-Anteil (14,8 Millionen Euro), der Gewerbesteuer (8,5 Millionen Euro), aus Landeszuweisungen (4,7 Millionen Euro) und der Grundsteuer (3,2 Millionen Euro). Von diesen Einnahmen muss die Stadt 17,8 Millionen Euro direkt wieder abführen. Allein die Kreis- und Schulumlage schlagen mit 15,5 Millionen Euro zu Buche. Die Schulden werden Ende 2013 rund 71,8 Millionen Euro betragen. Die Auswirkungen des Entschuldungsfonds des Landes (Rettungsschirm) sind bisher nicht in dem Zahlenwerk berücksichtigt.

„Die Situation bleibt weiter angespannt“, so Stefan Junge in einem ersten Kommentar. Die Präsentation des Kämmers  (www.roedermark.de/fileadmin/home/Finanzen/haushaltsplan2013/HH2013.pdf) habe aufgezeigt, in welchem Dilema sich die Stadt Rödermark befinde. Die SPD werde nunmehr intern die Unterlagen auswerten und in einer Haushaltsklausur ihre Schlüsse daraus ziehen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]