Viele Probleme bei Ortsdurchfahrt in Waldacker weiterhin ungelöst

[vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_column_text][featured-img][/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Nun hat auch eine kleine Delegation von SPD-Senioren, die selbst in Waldacker wohnen, sich vor Ort ein Bild gemacht. Ihr Ergebnis: 1 Jahr nach Bauabnahme der neuen Ortsdurchfahrt besteht weiterhin Handlungsbedarf in Sachen Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit. Zuvor hatte die SPD-Fraktion auf zahlreiche Probleme und unerledigte Positionen hingewiesen.

Im Kern, so Pressesprecher Armin Lauer, hat im Februar 2013 die Quartiersgruppe Waldacker rund 30 Mängel mit Blick auf Barrierefreiheit und sichere Verkehrswege aufgelistet.

Nach Besichtigung Anfang September habe die Fraktion dann festgestellt, dass von 30 aufgelisteten Mängeln des Protokolls lediglich 9 Positionen erledigt sind. Bei 4 Positionen ist die Stadt Rödermark nicht zuständig. 5 Positionen sind unerledigt, weitere 7 Positionen in Abarbeitung. Bei 5 Positionen konnte die SPD-Fraktion keine abschließende Bewertung vornehmen.

Signifikant auffallend waren bei der Begehung jedoch die nicht normgerechte Ausstattung der Rollstuhl-Rampe und Treppe an der Querungshilfe zur Talstraße. Dort bestehen aus Sicht der SPD Sicherheitsmängel für Passanten und Behinderte. Dazu Friedrich Höhler: „Das ist schon ziemlich beschwerlich, diese Treppen ohne Geländer zu nutzen“. Offenbar wurde aber bereits reagiert. Am Rampengeländer wurden Handläufe angebracht. Ob diese den DIN-Normen entsprechen, darf jedoch bezweifelt werden. Es fehlen die Abrundungen an den Enden der Handläufe. Absturzsichernde Geländerteile an Treppe und der Rampe hin zur B459 fehlen jedoch weiterhin. „Wir sind froh, dass bis dato noch nichts passiert ist und sich keiner verletzt hat“, so Theo Frieß, der auch bei der Quartiersarbeit in Waldacker sehr aktiv mitarbeitet.

Kritisch wird auch die Führung des Fahrradverkehrs jeweils am Ende der Fahrradstreifen zur Fortsetzung auf der Fahrbahn der B 459 oder alternativ auf den Gehwegen mit Zusatzschild „Radfahrer Frei“ gesehen. Diese sind nicht eindeutig erkennbar und teilweise mit Zweigen und Pflanzen zugewachsen. Die Markierungen wären auf der Verkehrsfläche besser angebracht, so der Kommentar.

Beim ostseitigen Radwegelückenschluss zwischen der Waldacker-Kreuzung und der Bebauungsgrenze Waldackers handelt es sich um einen Zweirichtungsradweg. Dieser endet vor dem beginnenden Gehweg mit Freigabe für Radfahrer Richtung Ober-Roden. Allerdings fehlt an der nördlichen Querung jeglicher Hinweis für die Radfahrer, so dass inzwischen viele Radfahrer aus Richtung Dietzenbach den Gehweg durch Waldacker hindurch auf der falschen Seite und in falscher Richtung befahren. Dies behindert Fußgänger und Radfahrer, die in richtiger Richtung unterwegs sind. „Das ist so mehr als unglücklich“, äußerten sich dann auch die beiden Brüder Theo und Günther Frieß, die des öfteren mit dem Fahrrad in Waldacker unterwegs sind.

Die erforderliche Nachbesserung ist offenbar auch für Aufmerksamkeitsfelder und Leiteinrichtungen in die Gehwege für Sehbehinderte noch nicht überall erfolgt. „Die barrierefreie Benutzung durch Sehbehinderte betreffend der fehlenden Begrenzungen lasse  in Waldacker eine konsequente Systematik vermissen“, so Armin Lauer beim Ortstermin mit den Senioren. Auch Regine Erdmann äußerte sich vor Ort kritisch: „Da sollte schleunigst Abhilfe geschaffen werden. Ohne entsprechende Felder und Einrichtungen ist das für viele ältere Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit eine fast unlösbare Aufgabe die Straße zu überqueren“.

Spätestens am 8. Oktober 2013 wird die Anfrage der SPD in der Stadtverordnetenversammlung durch den Magistrat dazu beantwortet.

 

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